<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title><![CDATA[Germanistik PH Gmünd]]></title><description><![CDATA[Germanistik PH Gmünd]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/blog</link><generator>RSS for Node</generator><lastBuildDate>Wed, 20 Apr 2022 05:15:01 GMT</lastBuildDate><atom:link href="http://germanistik-interkulturalitaet.de/blog-feed.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title><![CDATA[Lesungsbesprechung Mithu Sanyal, Identitti]]></title><description><![CDATA[Blogbeitrag von Miriam Weßels, Master Interkulturalität und Integration Es war das Jahr 2022, genauer gesagt der 12. Januar, und es gab...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/lesungsbesprechung-mithu-sanyal-identitti</link><guid isPermaLink="false">61e7fc1c403d24001668eb12</guid><pubDate>Wed, 19 Jan 2022 12:03:35 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_4868ff223fa646b3bd9141a8dcab7cb3~mv2.jpg/v1/fit/w_278,h_454,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_4868ff223fa646b3bd9141a8dcab7cb3~mv2.jpg/v1/fit/w_278,h_454,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Blogbeitrag von Miriam Weßels, Master Interkulturalität und Integration</p>

<p>Es war das Jahr 2022, genauer gesagt der 12. Januar, und es gab einen Skandal: die fabelhafte Dr. Mithu M. Sanyal hielt eine Lesung zu ihrem Debütroman Identitti und… sie fand wegen der Coronapandemie online statt! Fangirls wie die Autorin dieses Blogeintrags konnten so kein Selfie mit ihrem Idol machen. Scheiß Corona!</p>

<p>Die dreifache Dietrich-Oppenberg-Medienpreisträgerin, die auch mit gefeierten kulturwissenschaftlichen Sachbüchern wie „Vulva: die Enthüllung des ´unsichtbaren Geschlechts´“ und „Vergewaltigung: Aspekte eines Verbrechens“ aus feministischen Diskursen nicht mehr wegzudenken ist, war trotz der Virtualität in der Lage ihre Zuhörer*Innen zu verzaubern. Drei Ausschnitte trug Dr. Mithu M. Sanyal vor und beantwortete zahlreiche Fragen.</p>

<p>Aber erstmal kurz zum Inhalt: Nivedita, eine Studentin bei der renommierten Postcolonial Studies Professorin Saraswati, hat ein „Problem“. Ihre Mutter war polnisch, ihr Vater indisch und die längste Zeit ihres Lebens empfand sich Nivedita als weder indisch noch polnisch genug. Durch ihre Professorin, die für sie zu einem Rollenvorbild wurde, konnte sie endlich Identität erlangen. Für Saraswati gab es keine Kategorien wie echte und unechte Inderin, aber dann kam der Skandal: Saraswati war unecht. Sie war weiß* und hatte nicht nur ihren Namen, sondern auch ihre Hautfarbe verändert. Für Nivedita der größte Schock ihres Lebens. </p>

<p>Neben der Frage, was es heißt in Deutschland in Bezug auf ethnische Identität zwischen den Stühlen zu stehen, steht vor allem das zentrale Thema der Überschreitung von Grenzen und damit die Infragestellung sozialer Kategorien im Fokus des Romans. Aber wie kam es zu der Entscheidung gerade über diese Themen zu schreiben? Seit 25 Jahren wollte Dr. Mithu M. Sanyal schon über diese Themen sprechen, da es in Deutschland kaum Repräsentation von Menschen gab, die sich ethnisch nicht so leicht zuordnen konnten.</p>

<p>Bezogen auf dem Schreibprozess bemerkte die Autorin, dass das Designen der Figuren und Dialoge von selbst kam. Schwer hingegen fiel ihr die Vermeidung von Klischees.  Obwohl Identitti auch ernste Themen beinhaltet, bedient sie sich immer wieder dem Stilmittel des Humors und der Ironie – und das ganz bewusst. Auf die Frage, ob es angebracht sei über diese wichtigen Themen zu lachen, entgegnete sie entschlossen „Wenn wir über etwas lachen, hat es weniger Macht über uns.“</p>

<p>Nach der Fertigstellung des Romans sah sich Dr. Mithu M. Sanyal vor dem Problem stehen, einen Verlag zu finden. Dabei wurde sie mit Sätzen wie „danke, wir haben schon eine Inderin in unserem Programm“ oder „das was Sie schreiben, passt nicht in den deutschen Literaturmarkt“ abgetan. Nach zahlreichen Absagen entschied sich der Hanser Verlag für Identitti und bereute es nicht. Trotz der Ablehnungen ist Dr. Mithu M. Sanyals Message klar: „Mach weiter, irgendwann passt es!“.</p>

<p>In Anspielung auf ihre Dissertation „Vulva: die Enthüllung des ´unsichtbaren Geschlechts´“ und dem darauffolgenden Sachbuch „Vergewaltigung: Aspekte eines Verbrechens“ bemerkte sie „Ich durfte zuerst über Sex, dann über Politik reden und jetzt darf ich endlich Literatin sein, die über alles schreiben darf.“ Auf die Frage nach ihrer eigenen Geschichte skizziert sie eine Antifa-Sozialisation, in der sie sich von einer Häuserbesetzerin zu einer gefragten Teilnehmerin an Podiumsdiskussion gewandelt hat. Sehr sympathisch!</p>

<p>Abschließend wollte mein Idol noch einmal ermutigen. Die Frage, ob es denn noch Hoffnung im Kampf gegen Rassismus gebe, beantwortete sie entschlossen mit „Ja!“. In den 80er Jahren habe kaum jemand in Deutschland über Rassismus gesprochen, und unglaublich viel ändere sich gerade. </p>

<p>Ich habe Identitti verschlungen, muss eine klare Leseempfehlung geben und möchte diesen Blogeintrag mit einem Satz aus Dr. Mithu M. Sanyals Abschlussstatement beenden:</p>
<p>„Lasst uns freundlich miteinander reden und lasst uns warm miteinander umgehen.“</p>

<p><em>Info:</em></p>
<p>Die Veranstaltung wurde vom Zentrum für Migrations- und Integrationsstudien MIGS durchgeführt: <a href="https://www.zentrum-migs.de/." target="_blank" ><u>https://www.zentrum-migs.de/</u></a> . </p>
<p>Informationen zur Autorin und ihren Werken gibt es auf ihrer Webseite: <a href="http://www.sanyal.de/" target="_blank" ><u>http://www.sanyal.de/</u></a>.</p>
<p>Das Buch Identitti ist im Hanser Verlag erschienen: <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/identitti/978-3-446-26921-7/" target="_blank" ><u>https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/identitti/978-3-446-26921-7/</u></a>.</p>
<p> </p>
]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Expolingua Online. Irgendwas mit Kultur und Sprachen: die Leidenschaft zum Beruf machen]]></title><description><![CDATA[Die PH Gmünd ist bei der diesjährigen Expolingua Online dabei: https://www.expolingua.com/online2021/. Miriam Zeilinger stellt am...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/expolingua-online-irgendwas-mit-kultur-und-sprachen-die-leidenschaft-zum-beruf-machen</link><guid isPermaLink="false">618b9240ec6f0400167348f3</guid><pubDate>Wed, 10 Nov 2021 09:36:44 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_d883074729d44ef1bb9c0aac90e44c9c~mv2.jpg/v1/fit/w_518,h_692,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p>Die PH Gmünd ist bei der diesjährigen Expolingua Online dabei: <a href="https://www.expolingua.com/online2021/" target="_blank" ><u>https://www.expolingua.com/online2021/</u></a>. Miriam Zeilinger stellt am 12.11.2021 von 15:45 bis 16:15 Uhr den Master-Studiengang "Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität" und die vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Sprache und Kultur vor:</p>
<p>
Irgendwas mit Kultur und Sprachen: die Leidenschaft zum Beruf machen
</p>
<p>"Ich liebe Sprachen und andere Kulturen, aber kann ich mein Hobby auch zum Beruf machen?" In diesem Webinar werden berufliche Perspektiven für Sprachenliebhaber aufgezeigt und viele praktische Tipps gegeben: Worauf sollte man bei der Studienwahl achten? In welchen beruflichen Feldern kann man arbeiten? Wo findet man entsprechende Stellenanzeigen und wie kann man sich bewerben?</p>
<p> </p>
<p>Der Vortrag ist online und kostenlos.</p><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_d883074729d44ef1bb9c0aac90e44c9c~mv2.jpg/v1/fit/w_518,h_692,al_c,q_80/file.png"  ></figure>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dienstags Online-Ringvorlesung: Migration und Körper]]></title><description><![CDATA[In der diesjährigen Ringvorlesung „Körper und Migration“ setzen wir uns mit verkörperten Normen und Idealen, mit körperbezogenen...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/dienstags-online-ringvorlesung-migration-und-körper</link><guid isPermaLink="false">616f074660920a0017da352c</guid><pubDate>Tue, 19 Oct 2021 18:08:53 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_f6c1efc336bd4b888cc73cdf97e31cb8~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_737,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p>In der diesjährigen Ringvorlesung „Körper und Migration“ setzen wir uns mit verkörperten Normen und Idealen, mit körperbezogenen Diskriminierungen und Vulnerabilitäten und schließlich auch mit körperlichen Widerstandspraktiken in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern der Migrationsgesellschaft auseinander. </p>
<p>Während des Wintersemesters halten hierzu ausgewiesene Expert*innen Vorträge. </p>

<p>Wir laden alle Studierende und Dozierende zu den Vorträgen ein und freuen uns auf eine rege Beteiligung an den anschließenden Diskussionen.</p>

<p>Informationen und Kontakt: <a href="miriam.stock@ph-gmuend.de" target="_blank" ><u>miriam.stock@ph-gmuend.de</u></a> </p>
<p>Flyer zur Veranstaltungen: <a href="https://www.ph-gmuend.de/fileadmin/redakteure/ph-hauptseite/redakteure/news-und-kalender/2021/Flyer_IKU_Ringvorlesung_09_21_bf.pdf?fbclid=IwAR0srk84nVUzzpClADV3OJtd9wMV5wiINQ_I49yo1J9NILFvlT1cLubdpJk" target="_blank" >https://www.ph-gmuend.de/.../Flyer_IKU_Ringvorlesung_09...</a>.</p>
<p>Online per Zoom: <a href="https://us02web.zoom.us/j/88553097084?fbclid=IwAR2a-lxINM6tACcOnzVeJHJtdQ5Ob75a4RrmINp67N2gwfW1pCGJwxQcTPI" target="_blank" >https://us02web.zoom.us/j/88553097084</a>
Meeting-ID: 885 5309 7084
Kenncode: 030069</p>

<p>Informationen zum Studiengang: <a href="http://germanistik.ph-gmuend.de/" target="_blank" ><u>http://germanistik.ph-gmuend.de/</u></a> </p>

<p>Für den Master bewerben: <a href="https://www.ph-gmuend.de/studium/bewerben-immatrikulieren/bewerbung-master" target="_blank" ><u>https://www.ph-gmuend.de/studium/bewerben-immatrikulieren/bewerbung-master</u></a> </p>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_f6c1efc336bd4b888cc73cdf97e31cb8~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_737,al_c,q_80/file.png"  ></figure>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[18.11.21: Hawaii, Autorenlesung mit Cihan Acar]]></title><description><![CDATA[Die Master-Studiengänge "Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität" und „Interkulturalität und Integration“ der Pädagogischen...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/18-11-21-hawaii-autorenlesung-mit-cihan-acar</link><guid isPermaLink="false">616f00eb42cb9b00171dd1ab</guid><pubDate>Tue, 19 Oct 2021 17:37:31 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_4e2cbdd439794dbda8cddecdb468b625~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p>Die Master-Studiengänge "Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität" und „Interkulturalität und Integration“ der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd laden alle Interessierten herzlich zu einer Autorenlesung mit Cihan Acar ein, der aus seinem Debütroman "Hawaii" liest.</p>

<p>Zeit: 18.11.21, 18 Uhr</p>

<p>Ort: Festsaal Alte PH, Lessingstraße 7</p>

<p>Anmeldung über <a href="mailto:miriam.zeilinger@ph-gmuend.de" target="_blank" ><u>miriam.zeilinger@ph-gmuend.de</u></a> </p>

<p>Informationen zu Buch und Autor sowie eine Leseprobe sind hier zu finden: <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/hawaii/978-3-446-26586-8/" target="_blank" >Hawaii - Bücher - Hanser Literaturverlage (hanser-literaturverlage.de)</a></p>

<p>Flyer - LITERATURTAGE WORTREICH 2021 wortreich-2478.html <a href="(schwaebisch-gmuend.de)" target="_blank" ><u>(schwaebisch-gmuend.de)</u></a> </p>

<p>Die Lesung findet in Präsenz unter 2G statt und wird gleichzeitig per Zoom gestreamt</p>

<p>Zoom-Meeting beitreten</p>
<p><a href="https://us02web.zoom.us/j/82759700776?pwd=aGREdUx4STVFeWVQNk0rblZFakNOUT09" target="_blank" >https://us02web.zoom.us/j/82759700776?pwd=aGREdUx4STVFeWVQNk0rblZFakNOUT09</a></p>
<p>Meeting-ID: 827 5970 0776</p>
<p>Kenncode: 367225</p>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_4e2cbdd439794dbda8cddecdb468b625~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Copyright-Bild: Robin Schimko	</p>





]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ein Austausch ohne Grenzen]]></title><description><![CDATA[Tandem-Projekt an der PH Schwäbisch Gmünd und der Université d’Abomey-Calavi von Julia Frericks, Interkulturalität und Integration M.A....]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/ein-austausch-ohne-grenzen</link><guid isPermaLink="false">618ab0e277f7b50016898d3a</guid><pubDate>Sat, 14 Aug 2021 22:00:00 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_a8956bfa1fda43e0ade2c1374bb0caab~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tandem-Projekt an der PH Schwäbisch Gmünd und der Université d’Abomey-Calavi</strong></p>
<p><strong><em>von Julia Frericks, Interkulturalität und Integration M.A.</em></strong></p><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_a8956bfa1fda43e0ade2c1374bb0caab~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>(Schultafel an Beniner Schule. ©Daniel Rellstab)</p>

<p>Heutzutage ist es kein Problem mehr, 6000 km räumliche Entfernung innerhalb von Sekunden zurückzulegen. Zumindest nicht, wenn die Internetverbindung standhält.</p>

<p>Und das tat sie meistens beim Tandem-Projekt zwischen der Université d’Abomey-Calavi und der PH Schwäbisch Gmünd. Als deutsche und beninischen Studierende Germanistik begaben wir uns ein Semester lang in regelmäßigen Treffen auf die gemeinsame Reise. Wir tauchten in die Geschichte der beiden Länder ab, tauschten uns über aktuelle politische Ereignisse aus, begaben uns auf die Suche nach Spuren des jeweils anderen Landes in unserem eigenen und diskutieren über die eigene Religion und gesellschaftliche Traditionen. </p>

<p>Jetzt, ein paar Tage nach dem letzten offiziellen Treffen in meiner vierköpfigen Tandemgruppe, kann ich mit Blick auf die letzten Monate voller Dankbarkeit anerkennen, was wir in dieser Zeit von- und miteinander lernen konnten: </p>

<p>Ich kann (leider erst) jetzt Benin auf der Weltkarte verorten, während meine Tandempartner*innen als Germanistik-Studierende bereits lange einen Bezug zu Deutsch und Deutschland haben. </p>

<p>Ich habe mich in die sprachliche Vielfalt des Landes hineingedacht, in der manchmal Menschen aus dem Nachbardorf eine andere Sprache sprechen - nicht zu vergleichen mit den Dialekten, die in vielen Gegenden Deutschlands aussterben, weil sie nicht gepflegt und weitergetragen werden.</p>
<p>  </p>
<p>Langsam beginne ich, koloniale Zusammenhänge zu verstehen, die zwischen Benin und Frankreich bestehen, jedoch auch Deutschland betreffen, wo die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte noch lange nicht abgeschlossen ist (nur eines von unzähligen Beispielen: die <a href="https://www.tagesschau.de/inland/rueckgabe-benin-bronzen-101.html"  >Benin-Bronzen</a>, mehr Informationen auch <a href="http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/veranstaltungen-rund-um-den-musealen-umgang-mit-dem-kolonialismus"  >hier</a>). </p>

<p>Ich erkenne, wie wichtig Geschichten und Märchen nicht nur für Kinder sein können, da sie alte Weisheiten vermitteln, die nie aufgeschrieben wurden. Wer hat entschieden, dass nur Aufgeschriebenes Wahrheiten vermitteln kann? Und warum erzählen wir uns in Deutschland nicht mehr Geschichten oder Märchen, sondern besuchen stattdessen Comedy-Veranstaltungen, die der Gesellschaft humoristisch einen Spiegel vorhalten wollen? </p>

<p>Nicht amerikanisch geprägte Musikgenres werden auf den gängigen Plattformen meist als „Weltmusik“ bezeichnet, wobei die Vielfalt an Rhythmen, Instrumenten und Klängen niemals in diese Kategorie passt - oder klingen die in Benin geborene Sängerin <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dlgESq5FAx4"  >Angelique Kidjo</a> und der Sänger <a href="https://www.youtube.com/watch?v=X20QL0Qhyb8"  >King Mensah</a> aus Togo gleich? Ebenso wie man ja auch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xC9-30wl1cg"  >Namika</a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xC9-30wl1cg"  >La Brass Banda</a> nicht in einen Topf werfen würde.</p>

<p>Natürlich ist es in vielerlei Hinsicht schöner, wenn ein Begegnungsprojekt tatsächlich vor Ort stattfinden kann, man sich ohne Internet-Störungen oder Zeitverschiebung einfach trifft und austauscht. Dennoch haben wir im Rahmen des Möglichen das Beste aus der aktuellen Situation gemacht: Wenn es aufgrund des stressigen Semesters mal schwierig war, ein Treffen zu vereinbaren, wurden Sprachnachrichten, Videobotschaften oder Fotos aus dem jeweiligen Lebensumfeld geschickt. Hätten wir uns in einer der beiden Partnerhochschulen getroffen, wäre es auch nicht möglich gewesen, quasi gemeinsam einen Spaziergang durch das Dorf eines meiner Tandem-Partner zu machen und ich hätte aus meinem Auslandspraktikum in Polen heraus wahrscheinlich gar nicht erst an dem Tandem-Projekt teilnehmen können. Von daher, sehen wir das Positive an diesem Format:</p>
<p>Ich möchte die Erfahrung und das dadurch gewonnene Wissen über Zusammenhänge der Weltgeschichte mit meinem eigenen Leben nicht missen. Und ebenso die neuen Freundschaften, die sich dadurch gebildet haben, dass wir alle an anderen Orten unserem Leben nachgehen und uns trotzdem begegnen und austauschen konnten.</p>

<p>Vielen Dank dafür an die Organisator*innen der Université d’Abomey-Calavi und der PH Schwäbisch Gmünd!</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Abschlussfeier an der Agnes von Hohenstaufen Schule ]]></title><description><![CDATA[Am 16. Juli 2021 fand das Projekt „Als ich 17 war“ mit einer Abschlussfeier an der Agnes von Hohenstaufen Schule einen gebührenden...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/abschlussfest-an-der-agnes-von-hohenstaufen-schule</link><guid isPermaLink="false">6103bcac089ab3001599bbb2</guid><pubDate>Fri, 30 Jul 2021 09:05:35 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/nsplsh_4d506636403c47dba0cf719c1ac10be3~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. Juli 2021 fand das Projekt „Als ich 17 war“ mit einer Abschlussfeier an der Agnes von Hohenstaufen Schule einen gebührenden Abschluss. </p>

<p>Das Abschlussfest fand in der Mensa der Agnes von Hohenstaufen Schule statt. Eingeladen waren neben den am Projekt beteiligten Senior*innen und Schüler*innen Vertreter*innen des Ostalbkreises und der Stadt Schwäbisch Gmünd. Auch der Schulleiter der Agnes von Hohenstaufen Schule und die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd nahmen an der Veranstaltung teil.  </p>

<p>Im Rahmen der Abschlussfeier wurde ein durch die Schüler*innen erstellter Film gezeigt sowie ein Filmbeitrag eines Seniors präsentiert. Weiterhin richteten Karl Kurz, der Schuldezernent des Ostalbkreises, Klaus Arnholdt von der Stadt Schwäbisch Gmünd und Prof. Dr. Claudia Vorst, die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Worte ans Publikum. Am Ende wurde ein von der am Projekt beteiligten Lehrerin erstellter Kurzfilm gezeigt, der den Entstehungsprozess des Projekts nachzeichnete und mit Einblicken in den Schulalltag unterhaltsam und berührend zugleich war. Untermalt wurde das Programm durch den musikalischen Beitrag einer ehemaligen Schülerin der Agnes von Hohenstaufen Schule. Nach dem Rahmenprogramm hatten die Beteiligten die Möglichkeit sich bei kühlen Getränken und Fingerfood auszutauschen. Die von den Schüler*innen erstellten Filme wurden auf Tablets zur Verfügung gestellt und konnten so einzeln begutachtet werden. </p>

<p>Im Rahmen des Projekts kam es zu berührenden intergenerativen Begegnungen, die über die filmischen Beiträge festgehalten wurden. Wir danken den Senior*innen, den Schüler*innen und der Agnes von Hohenstaufen Schule für die tolle Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere zukünftige Begegnungen. </p>

<p>Das Projekt „Als ich 17 war“ war eine Kooperation der Agnes von Hohenstaufen Schule und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Es wurde im Rahmen der Werkstatt Vielfalt von der Robert Bosch Stiftung gefördert.</p>

<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/nsplsh_4d506636403c47dba0cf719c1ac10be3~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Photo by Luca Upper on Unsplash </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Projekttreffen an der Agnes von Hohenstaufen Schule ]]></title><description><![CDATA[Das Projekt „Als ich 17 war“ ist eine Kooperation der Agnes von Hohenstaufen Schule und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Es...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/projekttreffen-an-der-agnes-von-hohenstaufen-schule</link><guid isPermaLink="false">60e703ec4ffd4d0015855e13</guid><pubDate>Thu, 08 Jul 2021 13:57:27 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_0b634c4a6fdd4a729597decb3d1427cc~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt „Als ich 17 war“ ist eine Kooperation der Agnes von Hohenstaufen Schule und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Es wird im Rahmen der Werkstatt Vielfalt von der Robert Bosch Stiftung gefördert. </p>

<p>Im Zuge des Projekts hatten die Schüler*innen im Frühjahr Workshops zum Thema Interkulturalität, Interviewführung und Videoerstellung besucht. Im Anschluss an die Workshops ging es an die Vorbereitung der Interviews. Es galt, Storyboards zu entwickeln und Interviewfragen zu erarbeiten. Im Juni fanden schließlich die intergenerativen Treffen statt, bei denen die Senior*innen von ihrer Lebensgeschichte und ihren Erfahrungen berichteten. Die Begegnungen wurden per Video dokumentiert und von den Schüler*innen zu Kurzfilmen verarbeitet. Diese Videos konnten sie am Freitag, dem 25.06.2021, stolz ihrer Lehrerin, der Schulleitung der Agnes von Hohenstaufen Schule und dem Projektteam der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd präsentieren. Alle Beteiligten waren von den kreativen Leistungen der Schüler*innen und von den spannenden Einblicken in das Leben der Senior*innen beeindruckt und gerührt. </p>

<p>Ein erster Projektfilm der Schüler*innen der Agnes von Hohenstaufen Schule findet sich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=PnIzAHI5-d0 " target="_blank" ><u>hier</u></a></p>

<p>Das Projekt endet am 16.07.2021 mit einem Abschlussfest. Aufgrund der aktuellen Pandemiebedingungen wird um Anmeldung gebeten. </p>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_0b634c4a6fdd4a729597decb3d1427cc~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Foto: Jens-Peter Schuller</p>
]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Lesungsbesprechung Sharon Dodua Otoo]]></title><description><![CDATA[Blogbeitrag von Elena Harizi, Master Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität Am 2. Juli 2021 fand an der PH Schwäbisch Gmünd...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/lesungsbesprechung-sharon-dodua-otoo</link><guid isPermaLink="false">618a8f8ed97f4600168ae8b6</guid><pubDate>Sun, 04 Jul 2021 22:00:00 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_e30a55898fbe499e9073d5505c0374ae~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_e30a55898fbe499e9073d5505c0374ae~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Blogbeitrag von Elena Harizi, Master Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität  </p>

<p>Am 2. Juli 2021 fand an der PH Schwäbisch Gmünd eine Lesung mit einer brillanten Vertreterin der interkulturellen Literatur in Deutschland, die durch ihre offene und charmante Art, durch ihre Fähigkeit der Diskussion eine Schärfe zu verleihen und neue Interpretationen willkommen zu heißen den Teilnehmenden der Lesung noch lange in Erinnerung bleiben wird.</p>

<p>Die Ingeborg-Bachmann Preisträgerin Sharon Dodua Otoo, politische Aktivistin, Autorin und Herausgeberin hat zwei Passagen aus Ihrem vielbesprochenen Debütroman „Adas Raum“ sehr emotional und ergreifend vorgelesen. </p>

<p>Am Anfang der Lesung gab die Schriftstellerin Einblicke in die Entstehung des Romans, sprach über die verschiedenen Möglichkeiten ihn zu deuten, darüber, dass sie sich mit diesem Buch viel vorgenommen hatte, durch nicht zuletzt komplizierte Struktur und die Entscheidung auf Deutsch zu schreiben. </p>

<p>Mit Ada hat die Autorin eine starke Frauenfigur geschaffen, die sich in einem nicht lienalen Verlauf der Geschichte bewegt und die Schleifen der Herausforderungen immer wieder auf sich nimmt. Der gewaltsame Tod der Heldin ist ein Zeichen der Stärke, nicht zuletzt dadurch, dass der Tod teilweise freiwillig gewählt wird. </p>

<p>Raum, Zeit, Dauer, Stillstand, Leben und Tod sind alle wie ein Teil eines Zustandes, einer ewigen Existenz, die Spuren und Traumata der vergangenen Schleifen immer wieder neu aufblühen lässt. </p>

<p>Das Wiederkehrende ist sogar im Namen der Helden mehrschichtig kodiert. Für die Autorin selbe war der Name Ada, der wie zugeschnitten zu Idee des Romanes passt, ein glücklicher Zufall. Der Name weist zahlreiche innere „Schleifen“ auf:  Er ist in mehreren Sprachen wiederzufinden, die Bedeutungen variieren jedoch von z.B. Nigerianischem Ebo „erste Tochter“ bis zu hebräischen „Schönheit“. Grafisch stellt der Name Ada ein Gleichnis von recht nach links und von links nach rechts dar. </p>

<p>Nicht weniger spannend verlief die Diskussion um die „beseelten Wesen“, die bereits in anderen Werken der Autorin vorkommen, wie z.B. in der Erzählung „Herr Gröttrup setzt sich hin“. </p>

<p>Was lernen wir von den sich immer wiederholenden Herausforderungen? Wie gehen wir damit um? Was lehrt uns die wiederständige Haltung von Ada Lovelace und welche Impulse verleiht wiederum ein selbsterwählter Tod von Ada/Adelajda in einem KZ? Welche Rolle spielt das Ursprungstrauma dabei? Frau Otoo hat deutlich darauf hingewiesen, dass Vieles in dem Roman angelegt sei, dennoch nicht gedeutet. Sie kann dem Leser ihre Gedanken beim Schreiben auf den Weg geben, allerdings nicht die Interpretation selbst. Diese, genau wie das Ende des Romans bleibt offen und aufnahmefähig für Neues. Dem Leser wird weder ein klassisches Happy End serviert, noch wird alles gelöst. Die Schwierigkeiten waren und werden ein Teil unsers Lebens bleiben.</p>

<p>Erwähnenswert sind zudem die Fragen nach der Relation zwischen Literatur und Geschichte sowie den Vorbildern der Autorin unter den Europäischen und Afrikanischen Schriftsteller*innen.  </p>

<p>Inwiefern füllt die Literatur Lücken in der Geschichte? Auch wenn es nicht die Aufgabe der Literatur ist, Geschichte neu zu schreiben oder zu erfinden, ermutigt sie dennoch in die Vergangenheit zu schauen, dass nicht historisch Belegbare durch Perspektive der marginalisierten Personen, durch Symbolsprache und Emotionen zu betrachten. </p>
<p>Laut Frau Otoo sei der Roman zwar nicht autobiographisch, jedoch soll man sich der Tatsache immer bewusst bleiben, dass die Künstlerinnen nicht im Vakuum kreieren. Alles entsteht im Kontext. Sogar dem Roman zugeschriebenen Einflüsse durch z.B. Virginia Woolf kann die Autorin trotz voriger Unkenntnis ihrer Werke nicht ganz verneinen. Die kontextuellen Bezüge umgeben uns überall und bewirken unbewusst unser Denken und Tun. </p>
<p>Abschließend fiel das Zitat von Simon Du Beauvoir in Bezug auf die Frage „Ist Ada immer eine Schwarze Frau?“ sehr passend und aktueller denn je.</p>

<p>„Man ist nicht als Frau geboren, man wird es“.  </p>

<p>Im Fall von Ada ist es der Kontext und nicht die Farbe, die wichtig ist.  </p>

<p>Ein Statement der postmodernen diversen und offenen Gesellschaft, die Schwierigkeiten und Herausforderungen weiterbringen. </p>
]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[02.07.21: Onlinelesung Sharon Dodua Otoo]]></title><description><![CDATA[Autorin: Sharon Dodua Otoo. Foto: Ralf Steinberger Die Master-Studiengänge "Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität" und...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/02-07-21-onlinelesung-sharon-dodua-otoo</link><guid isPermaLink="false">60b9efadd82c400015783634</guid><pubDate>Fri, 04 Jun 2021 09:47:49 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_01b42bcec282487faa4f870567d62a36~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_01b42bcec282487faa4f870567d62a36~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Autorin: Sharon Dodua Otoo. Foto: Ralf Steinberger</p>

<p>Die Master-Studiengänge <a href="http://germanistik.ph-gmuend.de/" target="_blank" rel="noopener"><u>"Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität"</u></a> und <a href="https://www.ph-gmuend.de/studium/studiengaenge/master-studiengaenge/interkulturalitaet-und-integration" target="_blank" rel="noopener"><u>"Interkulturalität und Integration"</u></a> sowie das <a href="https://www.zentrum-migs.de/startseite/" target="_blank" rel="noopener"><u>Zentrum für Migrations- und Integrationsstudien „Migration – Gesellschaft – Schule“ (MiGS)</u></a> laden alle Interessierten herzlich zu einer Onlinelesung mit Sharon Dodua Otoo ein. Die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin liest aus ihrem Roman "Adas Raum".</p>

<p>Zeit: 02.07.2021, 18 Uhr</p>

<p>Ort: online über Zoom</p>

<p>Anmeldung über <a href="miriam.zeilinger@ph-gmuend.de" target="_blank" rel="noopener"><u>miriam.zeilinger@ph-gmuend.de</u></a> </p>

<p>Informationen zu Buch und Autorin sowie eine Leseprobe sind hier zu finden: <a href="https://www.fischerverlage.de/buch/sharon-dodua-otoo-adas-raum-9783103973150" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.fischerverlage.de/buch/sharon-dodua-otoo-adas-raum-9783103973150</u></a>  </p>

]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Zwei virtuelle Studieninfoabende]]></title><description><![CDATA[Auf der Suche nach einem praxisorientierten und vielseitigem Master-Studium ab Herbst 2021? Schnuppert doch mal bei uns rein! Am 17.06.21...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/zwei-virtuelle-studieninfoabende</link><guid isPermaLink="false">60b9ed3c806c8f001574a6d4</guid><pubDate>Fri, 04 Jun 2021 09:10:38 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_41d392285f304f51b7972d369a968ca3~mv2.jpg/v1/fit/w_800,h_800,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_41d392285f304f51b7972d369a968ca3~mv2.jpg/v1/fit/w_800,h_800,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Auf der Suche nach einem praxisorientierten und vielseitigem Master-Studium ab Herbst 2021? Schnuppert doch mal bei uns rein! Am 17.06.21 und 01.07.21 veranstaltet der Master-Studiengang “Germanistik und Interkulturalität / Multilingualität” jeweils um 18:00 Uhr einen virtuellen Studieninfoabend. </p>

<p>Die Studiengangsleitung, Dozierende und Studierende informieren über Voraussetzungen und Inhalte des Studiengangs sowie Berufsmöglichkeiten nach Studienabschluss.  </p>

<p>Anmeldung per Mail an: <a href="miriam.zeilinger@ph-gmuend.de" target="_blank" rel="noopener"><u>miriam.zeilinger@ph-gmuend.de</u></a>.</p>

<p>Weitere Infos gibt es hier:</p>
<p>Informationen zum Studiengang: <a href="http://germanistik.ph-gmuend.de/" target="_blank" rel="noopener"><u>http://germanistik.ph-gmuend.de/</u></a> </p>
<p>Für den Master bewerben: <a href="https://www.ph-gmuend.de/studium/bewerben-immatrikulieren/bewerbung-master" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.ph-gmuend.de/studium/bewerben-immatrikulieren/bewerbung-master</u></a> </p>

<p>Noch mehr Schnuppern gefällig? </p>
<p>02.07.21, 18:00 Uhr: Onlinelesung. Sharon Dodua Otoo liest aus ihrem Roman "Adas Raum".</p>

<p>Anmeldung per Mail an: <a href="miriam.zeilinger@ph-gmuend.de" target="_blank" rel="noopener"><u>miriam.zeilinger@ph-gmuend.de</u></a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Genderwoche: "Identitti" und "Ministerium der Träume"]]></title><description><![CDATA[Die PH Schwäbisch Gmünd organisierte auch dieses Jahr wieder eine spannende Genderwoche mit Veranstaltungen zu den Themen „Sex, Macht und...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/genderwoche-identitti-und-ministerium-der-träume</link><guid isPermaLink="false">60b9e167a378770015f005dc</guid><pubDate>Fri, 04 Jun 2021 08:39:40 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_70be269be53a442b8cd2e61872858a25~mv2.png/v1/fit/w_898,h_713,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_70be269be53a442b8cd2e61872858a25~mv2.png/v1/fit/w_898,h_713,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Die PH Schwäbisch Gmünd organisierte auch dieses Jahr wieder eine spannende Genderwoche mit Veranstaltungen zu den Themen „Sex, Macht und Geschlecht: <a href="https://www.ph-gmuend.de/die-ph/aktuelles/veranstaltungsreihen/genderwoche" target="_blank" rel="noopener">https://www.ph-gmuend.de/die-ph/aktuelles/veranstaltungsreihen/genderwoche</a>. Neben einem öffentlichen Rahmenprogramm mit Vorträgen, einer Lesung und Kabarett öffneten etliche Lehrende ihre Seminare für ein interessiertes Publikum. </p>

<p>Der Master „Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität“ beteiligte sich mit einer Seminarsitzung über die Werke „Identitti“ (2021, Carl Hanser Verlag) von Mithu Sanyal und „Ministerium der Träume“ (2021, Aufbau Verlag) von Hengameh Yaghoobifarah. Beide Romane sind dieses Jahr erschienen und behandeln trotz ganz unterschiedlicher Plots ähnliche Motive wie Liebe, Sex, Geheimnisse, Verrat, Verlust, Identität, Fremdenfeindlichkeit und den Wunsch nach Zugehörigkeit.</p>

<p>In „Identitti“ bricht für die Studentin und feministische Bloggerin Nivedita eine Welt zusammen als Saraswati, Professorin für Postcolonial Studies an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, als weiße, deutsche Person geoutet wird. Saraswati, die vorgegeben hatte, indischer Herkunft zu sein und damit eine Person of Colour, hatte ihre Identität auf einem Lügengebäude aufgebaut. Für Nivedita, selbst polnisch-indischer Herkunft, stand bis dahin immer fest „Saraswati is one of us“, doch plötzlich findet sie sich in einem gewaltigen Shitstorm wieder und muss alles, woran sie bisher glaubte, in Frage stellen. </p>

<p>Auch für Nasrin in „Ministerium der Träume“ ist nichts mehr so wie es früher schien. Ihre Schwester Nushin ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und sie, die sich selbst als migrantische Lesbe bezeichnet, muss sich nun um ihre Nichte Parvin kümmern. Aber war es wirklich ein Unfall, wie Nasrin vermutet, oder gar Mord? Es beginnt eine turbulente Suche nach der Wahrheit. Die Schwestern waren in den 80er Jahren aus dem Iran geflohen und in einem Deutschland aufgewachsen, dass in den 90er Jahren von fremdenfeindlichen Anschlägen in Hoyerswerda, Rostock und Mölln geprägt war. Nasrin entdeckt, dass sie ihre Schwester doch nicht so gut kannte, wie sie dachte, und findet bei der Suche vor allem sich selbst.</p>

<p>Beide Romane werfen die Frage nach der eigenen Identität in einer postkolonialen und postmigrantischen Gesellschaft auf. Die Kapitel im zweiten Teil von „Identtiti“ sind nach berühmten Werken der Postcolonial Studies benannt: „Woman, Native, Other“ (1989) von Trinh T. Minh-ha, „Black Skin, White Masks“ (1952) von Frantz Fanon, „Orientalismus“ (1978) von Edward Said, „The Location of Culture“ (1994) von Homi K. Bhaba, „Can the Subaltern Speak?“ (1988) von Gayatri Chakravorty Spivak und „Decolonising the Mind“ (1986) von Ngũgĩ wa Thiong'o. Sanyal zitiert dabei auch aktuelle Stimmen im Diskurs und passt sie entsprechend der Handlung des Buches an, z. B. hier das bearbeitete Zitat von Ronnie Gladden, das Basis für eine angeregte Diskussion am Ende der Seminarsitzung bildete:</p>

<p>„Obwohl ich aussehe wie ein Schwarzer Mann – verstehe ich mich selbst als weiße Frau. Mir ist vollkommen klar, dass viele meiner Kritiker*innen meine Selbstidentifikation im besten Fall unsinnig finden und im schlimmsten Fall abnormal und krank. Und viele interessieren sich schlicht nicht dafür oder sind überfordert, was das nun bedeuten soll. Trotz alldem ist meine Identifikation tief in mir verwurzelt – und ich glaube, dass Saraswati ebenfalls ihr wahres Ich lebt. Doch bevor wie ihr das zugestehen können, muss die ganze Gesellschaft sich erst einmal durch ihre vielen Verletzungen, ihren vielen Schmerz in Bezug auf race durcharbeiten.“ (Identitti, S. 362)</p>

<p><em>Originalzitat: Gladden, Ronnie with Rachael Greenberg, ed  (2015): TRANSgressive Talk:An Introduction to the Meaning of Transgracial Identity. In: Journal of LGBTQ Studies Queer Cats. </em><a href="https://escholarship.org/uc/item/6qm5w15t" target="_blank" rel="noopener"><em><u>https://escholarship.org/uc/item/6qm5w15t</u></em></a><em> </em></p>

<p>Das Werk „Identitti“ wird im kommenden Wintersemester Semesterlektüre des Kurses „Diversität in Literatur, Film und Kunst“ im Rahmen des Master-Studiengangs „Germanistik und Interkulturalität“ sein.</p>

<p><strong>Weitere Infos:</strong></p>
<p>Den Roman Identitti kann man bis 2. Juli 2021 hier als Hörbuch hören: <a href="https://www.swr.de/swr2/literatur/fortsetzung-folgt-mithu-sanyal-identitti-100.html" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.swr.de/swr2/literatur/fortsetzung-folgt-mithu-sanyal-identitti-100.html</u></a> </p>
<p>„Ministerium der Träume" ist als Hörbuch auf Spotify erhältlich.</p>

<p>Ein Gespräch mit Mithu Sanyal im Rahmen der ZEIT-ONLINE-Reihe „Die blaue Hand" gibt es hier: <a href="https://www.zeit.de/kultur/literatur/2021-05/literatur-mithu-sanyal-identitti-sexualitaet" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.zeit.de/kultur/literatur/2021-05/literatur-mithu-sanyal-identitti-sexualitaet</u></a> </p>

<p><strong>Save the Date:</strong></p>
<p>17.06.21 und 01.07.21, jeweils 18 Uhr: Virtueller Studieninfoabend Master „Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität“</p>

<p>02.07.21, 18 Uhr: Onlinelesung. Sharon Dodua Otoo liest aus ihrem Roman „Adas Raum“.</p>

<p>18.11.21, 18 Uhr: Lesung. Cihan Acar liest aus seinem Roman „Hawaii“.</p>

<p>Informationen und Anmeldung zu den Veranstaltungen: miriam.zeilinger@ph-gmuend.de</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Digitale Veranstaltungen im Mai/Juni 2021]]></title><description><![CDATA[Photo by Chris Montgomery on Unsplash Wir sind mit viel Elan in das Sommersemester gestartet und auch wenn wir Präsenzveranstaltungen...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/digitale-veranstaltungen-im-mai-juni-2021</link><guid isPermaLink="false">608d6ed1c020ce0015f99b1a</guid><pubDate>Sat, 01 May 2021 17:50:38 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_7323c08c73ad4b0cbe7ee3c6b5a4dd87~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_7323c08c73ad4b0cbe7ee3c6b5a4dd87~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Photo by <a href="https://unsplash.com/@cwmonty?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Chris Montgomery</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/online?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Unsplash</a></p>

<p>Wir sind mit viel Elan in das Sommersemester gestartet und auch wenn wir Präsenzveranstaltungen sehr vermissen, so freuen wir uns doch über die Möglichkeit wieder an vielen interessanten Online-Veranstaltungen teilnehmen zu können. Begonnen haben wir mit der Online-Tagung "Deutsch-)Rap und Gewalt Ambivalenzen und Brüche" (Rückblick <a href="http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/r%C3%BCckblick-deutschrap-tagung" target="_blank" rel="noopener"><u>hier</u></a>) und mit einer Zusammenstellung von Ausstellung und Veranstaltungen rund um den Umgang deutscher Museen mit der kolonialen Vergangenheit (mehr <a href="http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/veranstaltungen-rund-um-den-musealen-umgang-mit-dem-kolonialismus" target="_blank" rel="noopener"><u>hier</u></a>), aber auch zu anderen Themen gibt es wieder ein paar virtuelle Angebote von denen wir hier einige vorstellen möchten.</p>

<p><strong>Digitale Veranstaltungen der PH Schwäbisch Gmünd</strong></p>

<p><strong>06. Mai 2021, 18:00 Uhr, Online-Studieninfoabend des Studiengangs “Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität”</strong></p>
<p>Auf der Suche nach einem praxisorientierten und vielseitigem Master-Studium ab Herbst 2021? Schnuppert doch mal bei uns rein! Beim virtuellen Studieninfoabend informieren die Studiengangsleitung, Dozierende und Studierende über Voraussetzungen und Inhalte des Studiengangs sowie Berufsmöglichkeiten nach Studienabschluss.  </p>
<p>Anmeldung per Mail an: miriam.zeilinger@ph-gmuend.de.</p>
<p>Weitere Infos gibt es hier:</p>
<p>Informationen zum Studiengang: <a href="http://germanistik.ph-gmuend.de/" target="_blank" rel="noopener"><u>http://germanistik.ph-gmuend.de/</u></a> </p>
<p>Projektseite des Studiengangs: <a href="http://germanistik-interkulturalitaet.de/" target="_blank" rel="noopener"><u>http://germanistik-interkulturalitaet.de/</u></a> </p>
<p>Für den Master bewerben: <a href="https://www.ph-gmuend.de/studium/bewerben-immatrikulieren/bewerbung-master" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.ph-gmuend.de/studium/bewerben-immatrikulieren/bewerbung-master</u></a> </p>

<p><strong>17. Mai 21, 10:15 Uhr-11:45: Gender in der interkulturellen Literatur: „Identitti“ von Mithu M. Sanyal und „Ministerium der Träume“ von Hengameh Yaghoobifarah.</strong></p>
<p>Studieninteressierte sind herzlich eingeladen im Rahmen der Gender-Woche der PH Schwäbisch Gmünd an einer Stunde des Kurses “Interkulturelle Literatur in Deutschland” teilzunehmen und sich mit den Werken von Mithu M. Sanyal und Hengameh Yaghoobifarah auseinderzusetzen. </p>
<p>Anmeldung per Mail an: miriam.zeilinger@ph-gmuend.de.</p>

<p><strong>Lesungen und Online-Veranstaltungen</strong></p>

<p><strong>Sommersemester 2021, montags, 18 - 20 Uhr. Digitale Ringsvorlesung, Universität Hamburg: Jenseits der Mediengrenzen. Medienübergreifendes Erzählen für Kinder in didaktischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive.</strong></p>
<p><a href="https://www.slm.uni-hamburg.de/germanistik/forschung/veranstaltungen/2021-jenseits-der-mediengrenzen.html." target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.slm.uni-hamburg.de/germanistik/forschung/veranstaltungen/2021-jenseits-der-mediengrenzen.html</u></a> </p>
<p>Zeitgenössische Literatur für Kinder erzählt ihre Geschichten oft in Form einer Überschreitung von Mediengrenzen: Verarbeitet werden intertextuelle, interpiktorale oder intermediale Bezüge, zudem sind ursprünglich in anderen Medien erzählte Geschichten in Medienverbünde eingebettet. Kindliche Rezipierende bewegen sich so zunehmend in entgrenzten Medienwelten, deren Erzähltexte wiederum den sich stetig wandelnden medialen Erfahrungshorizont ihres Publikums berücksichtigen müssen. Medienübergreifendes Erzählen steht deshalb zunehmend im Fokus narratologischer und didaktischer Forschung. In diesem Sinne verbinden die Vorträge der Ringvorlesung fachwissenschaftliche und -didaktische Perspektiven in drei Schwerpunkten:</p>
<p><em>Erzählforschung</em>: Welche Formen des medienübergreifenden Erzählens für Kinder gibt es?</p>
<p><em>Rezeptionsforschung</em>: Wie rezipieren Kinder inter- und transmediale Erzählformen?</p>
<p><em>Fachdidaktik</em>: Welche didaktischen Ansätze für inter- und transmediales Erzählen gibt es?</p>

<p><strong>03. bis 10. Mai 2021: Woche der Meinungsfreiheit</strong></p>
<p><a href="https://www.woche-der-meinungsfreiheit.de/programm/" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.woche-der-meinungsfreiheit.de/programm/</u></a> </p>
<p>Im Zentrum der bundesweiten Aktionswoche steht die Charta der Meinungsfreiheit. Es wurden elf Punkte zur Meinungsfreiheit formuliert, zu deren Schutz und Beachtung sich die Unterzeichnenden verpflichten. Initiiert wurde die Woche der Meinungsfreiheit durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Zahlreiche Partnerorganisationen haben sich bereits angeschlossen, um gemeinsam für Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt und eine offene Debattenkultur einzustehen und rund um die Charta der Meinungsfreiheit auch ein vielstimmiges Veranstaltungsprogramm auf die Beine zu stellen. </p>

<p><strong>04. Mai 2021, 19:30 Uhr: Online-Lesung und Gespräch mit Hemley Boum (Kamerun)</strong></p>
<p><a href="https://eineweltforum-muenster.de/veranstaltung/04-05-2021-online-lesung-und-gespraech-mit-hemley-boum-kamerun/" target="_blank" rel="noopener">,<u>https://eineweltforum-muenster.de/veranstaltung/04-05-2021-online-lesung-und-gespraech-mit-hemley-boum-kamerun/</u></a> </p>
<p>Die Schriftstellerin Hemley Boum stellt im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Joyce Noufélé ihren mit dem Grand Prix littéraire d’Afrique Noire ausgezeichneten Roman “Gesang für die Verlorenen” vor. Das Gespräch übersetzt Jutta Himmelreich, die Schauspielerin Beate Reker liest Auszüge aus dem Roman auf Deutsch.</p>

<p><strong>06. Mai 2021, 20:00 Uhr, Kazuo Ishiguro, Klara und die Sonne</strong></p>
<p><a href="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/klara-und-die-sonne-4932.html" target="_blank" rel="noopener">,<u>https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/klara-und-die-sonne-4932.html</u></a></p>
<p>literaturnobelpreisträger Kazuo Ishiguro im Livestream präsentiert von 15 Literaturhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. </p>
<p>Sein neuer Roman (Blessing Verlag, deutsch von Barbara Schaden) erzählt von Klara, einer künstlichen Intelligenz, entwickelt, um Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden eine Gefährtin zu sein. Doch als sie zur Freundin auserwählt wird, muss Klara feststellen, dass auf die Menschen kein Verlass ist. Ein berührendes Buch, das die fundamentale Frage aufwirft, was es heißt, zu lieben.</p>
<p>Das Gespräch mit Kazuo Ishiguro – der live zugeschaltet ist – führt Julika Griem, Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und eine der besten Kennerinnen der zeitgenössischen englischen Literatur. Ausnahmeschauspielerin Valery Tscheplanowa, im Jahr 2019 die Salzburger Buhlschaft, liest die deutschen Textpassagen.</p>

<p><strong>Fr. 7.5.2021 – Fr. 18.6.2021, Virtuelle Eventserie ›Narrating Africa #StepTwo‹, Deutsches Literaturarchiv Marbach</strong></p>
<p><a href="https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-19-2021/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cc1f20b1d19f129ae22c1b00160abdb5" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-19-2021/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cc1f20b1d19f129ae22c1b00160abdb5</u></a> </p>
<p>Wie erzählen wir von Afrika, von einem Kontinent und seiner Vielfalt? Welche Bilder und Stereotype, welche kolonialen und nationalen Ideologien bestimmen die Literatur über Afrika und werden von ihr geprägt, verbreitet oder zerlegt? Zum Auftakt der virtuellen Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projekts ›Narrating Africa #StepTwo‹ am <strong>7. Mai um 19 Uhr </strong>sprechen Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Nelson Mlambo, Senior Lecturer an der Universität Namibia, Annette Bühler-Dietrich, apl. Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Theaterwissenschaft an der Universität Stuttgart, und Sandra Richter, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Anschließend diskutieren Penda Diouf, Rémy Ngamije und Sylvia Schlettwein über ›Diversity in Namibian Literature‹. Das Projekt ist Teil der Namibia-Initiative des Landes Baden-Württemberg und wird vom Kunstministerium gefördert.</p>
<p>Führung vorab: Stefanie Hundehege, DLA, führt virtuell durch das Open-Space-Projekt (<strong>18 Uhr bis 18.45 Uhr</strong>)</p>

<p><strong>21. Mai 2021, 19:00 - 21:00 Uhr: Welcher Blick zählt? / Perspektivwechsel im Museum</strong></p>
<p><a href="https://www.friedensstadt-augsburg.de/de/veranstaltung/welcher-blick-z%C3%A4hlt-perspektivwechsel-im-museum?fbclid=IwAR3GIBU2gu2VMWqwTimKwGHq9yHlSgPTYvINgDf-vHCf7z1s37LTrze353M#" target="_blank" rel="noopener">,<u>https://www.friedensstadt-augsburg.de/de/veranstaltung/welcher-blick-z%C3%A4hlt-perspektivwechsel-im-museum?fbclid=IwAR3GIBU2gu2VMWqwTimKwGHq9yHlSgPTYvINgDf-vHCf7z1s37LTrze353M#</u></a></p>
<p>Viele Museen stehen wie das Fugger- und Welsermuseum in Augsburg aktuell vor der Herausforderung, sich kritisch mit ihren Sammlungen und ihren Darstellungen auseinander zu setzen. Sie erzählen Geschichte(n) oft aus eurozentristischer, weißer Sicht. Der Fokus der Podiumsdiskussion liegt auf der Frage: Was müssen Museen „verLernen“ in Bezug auf den Umgang mit ihren Objekten und ihrer Ausstellungspraxis? Die Veranstaltung soll auf eine Geschichtserzählung aufmerksam machen, die mehrere Perspektiven zulässt. Das Podiumsgespräch bietet den Raum, mit Podiumsgästen und dem Publikum die notwendigen Prozesse bei der Umgestaltung von Ausstellungen zu identifizieren und zu diskutieren. Anhand von gelungenen Beispielen soll der multiperspektivische Blick in die Museen bekannt gemacht werden.</p>

<p><strong>Konferenzen</strong></p>

<p><strong>03.-05. Juni 2021, 48. FaDaF-Jahrestagung an der PH Freiburg in Kooperation mit der Universität Kassel</strong></p>
<p><a href="http://www.daf-daz-jahrestagung.de/index.php" target="_blank" rel="noopener">,<u>http://www.daf-daz-jahrestagung.de/index.php</u></a></p>
<p>Im Mai bietet der FaDaF weitere Online-Veranstaltungen an, die die Wartezeit bis zur Tagung verkürzen:</p>
<p><strong>08. Mai 2021 Kollegialer Austausch in lockerer Runde in der Reihe „Unter uns“ </strong></p>
<p><strong>14. Mai 2021 ein neues Veranstaltungsformat „Titel,Thesen, Kontroversen“, in dem DaF/DaZ-Fachbücher von einem „FaDaF-Quartett“ live besprochen werden.</strong></p>

<p><strong>15.-20. August 2022, XVII. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT), Wien, Österreich</strong></p>
<p><a href="https://www.idt-2022.at/site/home/blog/article/14.html" target="_blank" rel="noopener">,<u>https://www.idt-2022.at/site/home/blog/article/14.html</u></a></p>
<p>Zur Vorbereitung auf die IDT 2022 gibt es in der kommenden Zeit mehrere Webinare:</p>
<p><strong>21. Mai 2021 und 17. Juli 2021, 2 Webinare zur Bewerbung um eine Teilnahmeunterstützung für die IDT 2022 </strong></p>
<p><strong>9. Juni 2021, Webinar zum Einreichen eines Abstracts in der Posterpräsentation</strong></p>
<p><strong>29. Juni 2021, Webinar zum Einreichen eines Abstracts in einer der 55 Sektionen</strong></p>
]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Rückblick Deutschrap-Tagung]]></title><description><![CDATA[Photo by Axel  Antas-Bergkvist on Unsplash Letzte Woche fand an der PH Schwäbisch Gmünd die äußerst spannende und interdisziplinäre...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/rückblick-deutschrap-tagung</link><guid isPermaLink="false">608d82e53b1f780015e6ca97</guid><pubDate>Sat, 01 May 2021 17:31:56 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_5856d15a90294512a6eba18130658fec~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_5856d15a90294512a6eba18130658fec~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Photo by <a href="https://unsplash.com/@aabergkvist?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Axel  Antas-Bergkvist</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/rap?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Unsplash</a></p>

<p>Letzte Woche fand an der PH Schwäbisch Gmünd die äußerst spannende und interdisziplinäre Tagung "Deutsch-)Rap und Gewalt Ambivalenzen und Brüche" statt. </p>

<p>Am 22. April 2021 wurde die Tagung von Frau Prof. Dr. Vorst, der Rektorin der PH Gmünd, und Frau Prof. Dr. Nazli Hodaie eröffnet. Soziologe <a href="https://www.wiso.uni-hamburg.de/fachbereich-sowi/professuren/beyer/team/seeliger-martin.html" target="_blank" rel="noopener"><u>Dr. Martin Seeliger</u></a> beleuchtete als erster Keynote-Speaker Gangstarap als Ausdruck eines Kampfes um Anerkennung in der postmigrantischen Gesellschaft, Ausdruck des neoliberalen Kapitalismus, Versuch der Aktualisierung hegemonialer Männlichkeit sowie als ein “Grenzobjekt” pluraler Gesellschaft. Am gleichen Tag erschien ein Interview mit Dr. Martin Seeliger zu dieser Thematik auf Deutschlandfunk Kultur: <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/soziologe-martin-seeliger-gangsta-rapper-treten-nach-oben.2156.de.html?dram:article_id=496102." target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.deutschlandfunkkultur.de/soziologe-martin-seeliger-gangsta-rapper-treten-nach-oben.2156.de.html?dram:article_id=496102.</u></a> </p>

<p>Nach der Keynote setzten sich renommierte Forscher:innen in den Panels "Antisemitismus/Rassismus/Rechtsextremismus", "Sexualität (Sex & Gender)" und "Aspekte sprachlicher und medialer Inszenierung" mit verschiedenen Facetten des Rapgenres auseinander. Unter anderem stellten Marc Grimm und sein Team von der Universität Bielefeld die Ergebnisse ihrer Studie über den Zusammenhang zwischen Gangsta-Rap und antisemitischen Haltungen vor. Diese wurden am 4. Mai 2021 auch in der FAZ diskutiert: <a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/neue-studie-gangsta-rap-foerdert-antisemitische-haltung-17325595.html" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/neue-studie-gangsta-rap-foerdert-antisemitische-haltung-17325595.html</u></a>. Interessant dazu auch noch ein Interview mit Rapper Ben Salomo: <a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/interview-mit-ben-salomo-ueber-antisemitismus-studie-17325655.html" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/interview-mit-ben-salomo-ueber-antisemitismus-studie-17325655.html</u></a>.    </p>

<p>Im Rahmen einer Poster-Session konnten Nachwuchsforscher:innen die Ergebnisse ihrer Arbeiten zu Sprache, Gewalt und Weiblichkeitskonstruktionen im Rap präsentieren. Die Podiumsdiskussion "Partizipation – Emanzipation – Distinktion:</p>
<p>Wie wach ist HipHop?" mit Christoph Hagel, Gerburg Maria Müller, Sookee und Marius Stark rundete den ersten Tag der Tagung ab.</p>

<p>Am 23. April startete der zweite Teil der Tagung mit dem Vortrag "'Wir geben ihnen die Wahrheit': <em>Platz an der Sonne</em>, institutionelle Gewalt und postkoloniale Wissensdiskurse in den deutschsprachigen HipHop Studies" von <a href="https://nitzschesina.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener"><u>Dr. Sina Nitzsche</u></a>. Sie ging dabei insbesondere auf den Song "Geschichtsunterricht" der Band BSMG ein und vertrat die These "'Geschichtsunterricht' eignet sich die Wissenspraktiken der HipHop-Kultur an, um an die scheinbar 'vergessene' Kolonialgeschichte zu erinnern, ihre vielfältigen Konsequenzen aufzuzeigen und zur Schaffung von neuen afrodiasporischen Identitäten im (Deutsch-)Rap beizutragen." Das Lied thematisiert u.a. den Völkermord an den Herero und Nama und den kolonialen Bezug deutscher Museen. Ein Thema, das nicht aktueller sein könnte, wie man an der gerade beschlossenen <a href="https://www.tagesschau.de/inland/rueckgabe-benin-bronzen-101.html" target="_blank" rel="noopener"><u>Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria</u></a> und den vielfältigen Ausstellungen und Veranstaltungen rund um den musealen Umgang mit dem Kolonialismus sehen kann (mehr dazu hier: <a href="http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/veranstaltungen-rund-um-den-musealen-umgang-mit-dem-kolonialismus" target="_blank" rel="noopener"><u>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/veranstaltungen-rund-um-den-musealen-umgang-mit-dem-kolonialismus</u></a><u>)</u> Dr. Sina Nitzsche gab zudem noch konkrete Tipps zur Dekolonialisierung der Rap- und HipHop-Forschung. </p>

<p>Es folgten weitere Vorträge in den Panels "Aspekte sprachlicher und medialer Inszenierung" und "Gewalt in Rap-Subgenres" sowie ein Workshop mit Rapperin Sookee zum Thema "Kunstfreiheit um jeden Preis - aber auf wessen Kosten?". In dem Workshop wurde im Kontext des Deutschrap diskutiert in welchem Verhältnis gesellschaftliche Verantwortung und Kunstfreiheit stehen. Ein hochaktuelles Thema, was auch die <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/danger-dans-das-ist-alles-von-der-kunstfreiheit-gedeckt.2177.de.html?dram:article_id=494927" target="_blank" rel="noopener"><u>Debatte um Danger Dans Lied "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt</u></a>. Sookee untersucht übrigens in der Dokumentation "Sophie Scholl - Das Gesicht des besseren Deutschlands" von Sabine Jainski und Ilona Kalmbach wie die Widerstandskämpferin aktuell durch rechtsnationale Kräfte vereinnahmt wird:  <a href="https://pressetreff.3sat.de/programm/dossier/mappe/zeige/Special/3satkulturdoku-sophie-scholl-das-gesicht-des-besseren-deutschlands/" target="_blank" rel="noopener"><u>https://pressetreff.3sat.de/programm/dossier/mappe/zeige/Special/3satkulturdoku-sophie-scholl-das-gesicht-des-besseren-deutschlands/</u></a> (Erstausstrahlung: 08. Mai 2021, 19:20 Uhr). </p>



<p>Wer nach dieser sehr intensiven und inspirierenden Tagung Lust darauf bekommen hat, sich das Spannungsverhältnis von Musik und Rassismus noch genauer anzuschauen, kann sich im Kalender schon mal die Tagung "Music and Racism in Europe"von 21.-22. Otober 2021 in den Kalender eintragen: <a href="https://www.suoni.fi/etusivu/music-and-racism-in-europe" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.suoni.fi/etusivu/music-and-racism-in-europe</u></a>. </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Veranstaltungen rund um den musealen Umgang mit dem Kolonialismus]]></title><description><![CDATA[Picture by Massimo Virgilio on Unsplash Das Sommersemester 2021 hat begonnen und auch diesmal wird es viele spannende Veranstaltungen und...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/veranstaltungen-rund-um-den-musealen-umgang-mit-dem-kolonialismus</link><guid isPermaLink="false">6080684ef4367c0057dc1071</guid><pubDate>Thu, 22 Apr 2021 09:59:11 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_32dedd90daff485183539087190c1567~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_32dedd90daff485183539087190c1567~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Picture by Massimo Virgilio on Unsplash</p>

<p>Das Sommersemester 2021 hat begonnen und auch diesmal wird es viele spannende Veranstaltungen und interessante Projekte und Seminare geben. Den Anfang macht die Deutschrap-Tagung (22./23.4.21), die ein vielfältiges Programm rund um das Spannungsverhältnis zwischen Rap und Gewalt bietet: <a href="https://www.deutschrap2021.de/." target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.deutschrap2021.de/</u></a>. In der Keynote am Freitag beschäftigt sich Dr. Sina Nitzsche von der Fachhochschule Dortmund in ihrem Vortrag <em>„gestohlene Schädel in deutschen Museen“: Kolonialvergangenheit, institutionelle Gewalt und HipHop-Education auf dem Album Platz an der Sonne (2017) (AT)</em> mit einem Thema, das uns auch in unserem Kompaktseminar "Kulturinstitutionen in der superdiversen Gesellschaft" letzte Woche beschäftigt hat: Wie gehen deutsche Museen mit dem Erbe des Kolonialismus um? Wie gehen sie mit Artefakten um, die unrechtmäßig aus den Herkunftsländern gebracht wurden und wie thematisieren sie die koloniale Vergangenheit? Das Thema ist aktueller denn je, denn es ist ein Paradigmen-Wechsel in deutschen Museen zu beobachten und es wird wie im Falle der Benin-Bronzen die Rückgabe von Raubkunst diskutiert: <a href="https://www.dw.com/de/benin-bronzen-r%C3%BCckgabe/a-57008055." target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.dw.com/de/benin-bronzen-r%C3%BCckgabe/a-57008055</u></a>. Die Rückgabe von Raubkunst wird auch das Thema der Diskussion„Zurückgeben“ mit Prof. Bénédicte Savoy (TU Berlin) und Karamba Diaby (MDB) am 1.6.21 im Literaturhaus Halle sein: <a href="https://literaturhaus-halle.de/events/zurueckgeben-diskussion-mit-prof-benedicte-savoy-tu-berlin-und-karamba-diaby-mdb/." target="_blank" rel="noopener"><u>https://literaturhaus-halle.de/events/zurueckgeben-diskussion-mit-prof-benedicte-savoy-tu-berlin-und-karamba-diaby-mdb/</u></a>.</p>

<p>Das Deutsche Historische Museum (DHM) behandelte bereits in 2016/2017 mit der Ausstellung <em>Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart</em> die Perspektive sowohl deutscher Kolonialisten als auch von Kolonisierten. Besonders eindrücklich sind dabei die Objektgeschichten: <a href="https://www.dhm.de/ausstellungen/2016/deutscher-kolonialismus/objektgeschichten/" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.dhm.de/ausstellungen/2016/deutscher-kolonialismus/objektgeschichten/</u></a>. Im Jahr 2020 hat das DHM zudem seine Dauerausstellung umgestaltet: <a href="https://www.dhm.de/blog/2020/09/16/deutsche-kolonialgeschichte-zur-neugestaltung-in-der-dauerausstellung/" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.dhm.de/blog/2020/09/16/deutsche-kolonialgeschichte-zur-neugestaltung-in-der-dauerausstellung/</u></a>.</p>

<p>Auch andere Museen befassen sich derzeit mit der kolonialen Vergangenheit aus verschiedenen Perspektiven. Zwar sind viele Museen im Moment geschlossen, aber durch Online-Führungen, virtuelle Rundgänge und begleitende Rahmenprogramme mit Online-Vorträgen und -Diskussionen kann man sich auch in der gegenwärtigen Situation sehr gut mit dieser Thematik auseinandersetzen.</p>

<p>So läuft im Museum der Arbeit in Hamburg noch bis 18. Juli 2021 die Ausstellung <em>Grenzenlos. Kolonialismus, Industrie und Widerstand: </em><a href="https://shmh.de/de/grenzenlos-kolonialismus-industrie-und-widerstand" target="_blank" rel="noopener"><u>https://shmh.de/de/grenzenlos-kolonialismus-industrie-und-widerstand</u></a>. Im Rahmen einer begleitenden Vortragsreihe werden Referent*innen "sowohl einen historischen Blick auf die Zwangsarbeitsregimes in den ehemaligen Kolonien werfen als auch die gegenwärtigen Fortschreibungen mit postkolonialen, feministischen und rassismuskritischen Perspektiven untersuchen". Beispielsweise beleuchtet am 26.4.21 Dr. Minu Haschemi Yekani das Thema <em>(Neo)Kolonialismus und Arbeit</em> mit dem Vortrag <em>Die "Arbeiterfrage" im kolonialen Tansania. Indentured Labour im Kontext von Rassismus und Widerstand</em>.  Am 12.5.21 bietet das Kribi Kollektiv einen <em>Online-Workshop zu dekolonialen und machtkritischen Perspektiven auf die Auswirkungen von Covid-19 im Globalen Süden</em>.</p>

<p>Das Linden-Museum untersucht von 16. März 2021 bis 8. Mai 2022 in der Werkstattaustellung <em>Schwieriges Erbe</em> seine eigene Geschichte und des Landes Württemberg im Kontext des Kolonialismus: <a href="https://www.lindenmuseum.de/sehen/ausstellungen/schwieriges-erbe" target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.lindenmuseum.de/sehen/ausstellungen/schwieriges-erbe</u></a>. Im Rahmen der Ausstellung gab es bereits Online-Vorträge und Werkstattgespräche zu Themen wie <em>Stuttgarts koloniale Vergangenheit</em> und <em>Im Selbstbedienungsladen: Über kulturelle Aneignung</em>, die in der Mediathek verfügbar sind. Neben digitalen Führungen durch die Ausstellung wird es auch weiterhin begleitend Veranstaltungen geben, z.B. sprechen am 19.5.21 Josephine Apraku, apl. Prof. Dr. Annette Bühler-Dietrich und Katharina Schäfer über <em>Koloniale Spuren in Kinder- und Jugendliteratur</em>. Da wir uns dieses Semester in dem Seminar <em>Interkulturelle Literatur in Deutschland</em> auch mit Spuren des Kolonialismus in der deutschsprachigen Literatur auseinandersetzen, ist das für unsere Studierenden besonders interessant. </p>

<p>Das MARKK (Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt) in Hamburg bereitet   </p>
<p>von 14.4.21 bis 31.12.22 in der Ausstellung <em>Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?</em> die Themen Rassismus, Kolonialismus und Erinnerungskultur für junge Menschen und deren Familien auf: <a href="https://markk-hamburg.de/ausstellungen/hey-hamburg/." target="_blank" rel="noopener"><u>https://markk-hamburg.de/ausstellungen/hey-hamburg/</u></a>. Im Mittelpunkt steht dabei die Graphic Novel <em>Die Vergangenheit ist ein Weg</em> des nigerianischen Künstlers Karo Akpokiere. Erzählt werden in der Ausstellung "die Lebensgeschichten der kamerunischen Königsfamilie Duala Manga Bell und die Auswirkungen des Kolonialismus auf persönliche Lebenswege, Familien und Gesellschaft sowie die Dynamiken von internationalen Widerstandsnetzwerken". Rudolf Duala Manga Bell, der damalige König der Duala, lebte übrigens als Kind für fünf Jahre bei einer deutschen Familie in Aalen, also nicht weit von Schwäbisch Gmünd entfernt. Da die PH Schwäbisch Gmünd eine enge Kooperation mit Hochschulen in Benin hat, ist es für uns auch besonders spannend, dass das MARKK an dem Projekt Digital Benin beteiligt ist, bei dem es um die digitale Zusammenführung der weltweit zerstreuten Kunstwerke aus dem ehemaligen Königreich Benin (heute Edo State, Nigeria) geht: <a href="https://markk-hamburg.de/digital-benin/" target="_blank" rel="noopener"><u>https://markk-hamburg.de/digital-benin/</u></a>. </p>

<p>Um mehr über das Thema (Post)kolonialismus zu erfahren, lohnt es sich auch auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung zu stöbern: <a href="https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/postkolonialismus-und-globalgeschichte/." target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/postkolonialismus-und-globalgeschichte/.</u></a> Just in ein paar Tagen findet zudem das 11. bpb:forum digital mit dem Thema "Über den Umgang mit der kolonialen Vergangenheit in Deutschland und Frankreich - Eine Bestandsaufnahme" statt: <a href="https://www.bpb.de/veranstaltungen/format/podium-vortrag/331028/11-bpbforum-digital-ueber-den-umgang-mit-der-kolonialen-vergangenheit-in-deutschland-und-frankreich-eine-bestandsaufnahme." target="_blank" rel="noopener"><u>https://www.bpb.de/veranstaltungen/format/podium-vortrag/331028/11-bpbforum-digital-ueber-den-umgang-mit-der-kolonialen-vergangenheit-in-deutschland-und-frankreich-eine-bestandsaufnahme.</u></a> </p>




]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Workshop "Medienarbeit"]]></title><description><![CDATA[Mit einer virtuellen Veranstaltung zu „Medienarbeit“ fand die Workshopreihe des Begegnungsprojektes „Als ich 17 war“ am 24.03.2021 einen...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/workshop-medienarbeit</link><guid isPermaLink="false">6061cc24b21c9800157bb9d0</guid><pubDate>Mon, 29 Mar 2021 13:22:50 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_9a5de0fe02e44b35b52a44ae5b30cdd3~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer virtuellen Veranstaltung zu „Medienarbeit“ fand die Workshopreihe des Begegnungsprojektes „Als ich 17 war“ am 24.03.2021 einen gebührenden Abschluss. Die Referentin Anna Meder vom Zentrum für Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd vermittelte den Schüler*innen der Agnes von Hohenstaufen Schule wichtige Informationen für die Erstellung des Projektfilms. Der Projektfilm wird auf den intergenerativen Gesprächen des Begegnungsprojekts basieren. Hierfür werden Schüler*innen der Agnes von Hohenstaufen Schule im Juni Senior*innen mit Migrationserfahrung zu deren Jugendzeit befragen. Das intergenerative Projekt wird im Rahmen der Werkstatt Vielfalt von der Robert Bosch Stiftung gefördert.</p>

<p>Nach einem Input zu den Themen Datenschutz und Lizenzen führte die Referentin in die praktischen Grundlagen der Filmerstellung ein. Die Vortragende betonte den Stellenwert der Vorbereitung beim Erstellen von Videos und legte den Schüler*innen die Planung anhand eines Storyboards ans Herz. Bei der Technik müsse man nicht viel Geld investieren, um ein professionell wirkendes Video zu erstellen. Als Stative ließen sich beispielsweise auch Klopapierrollen, Notenständer oder Handyhalterungen verwenden. Anstatt einer teuren Beleuchtungsanlage könne man auch auf Schreibtischlampen oder Taschenlampen zurückgreifen. Abschließend erfuhren die Schüler*innen noch einiges Wissenswertes zu der Nachbearbeitung von Videos. Besonders wichtig sei es, die Dateien sicher abzuspeichern und bei der Videobearbeitung mit Effekten angemessen umzugehen. </p>

<p>Der Workshop ermöglichte es den Schüler*innen der Agnes von Hohenstaufen Schule ihr Vorwissen im Bereich der Videoerstellung auszubauen. Mit der Erstellung des Projektfilms können die Schüler*innen ihr Wissen im Juni schließlich anwenden. Aber auch im privaten Bereich werden die Abiturient*innen sicherlich von den Inhalten des Workshops profitieren. </p>

<p>Wir danken Frau Meder für den spannenden Vortrag und der Agnes von Hohenstaufen Schule für die engagierte Mitarbeit. Auf den Projektfilm sind wir schon jetzt sehr gespannt. </p>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_9a5de0fe02e44b35b52a44ae5b30cdd3~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>						Photo by Sam McGhee on Unsplash  </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Irgendwas mit Sprachen - keine brotlose Kunst!]]></title><description><![CDATA[Die PH Gmünd ist bei der diesjährigen Expolingua Online Spring Edition dabei: https://www.expolingua.com/online_spring21/. Miriam...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/irgendwas-mit-sprachen-keine-brotlose-kunst</link><guid isPermaLink="false">605a2c5cc80dc200415677d2</guid><pubDate>Tue, 23 Mar 2021 18:00:05 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_7323c6d185794c6784a6e6b7dd787310~mv2.png/v1/fit/w_583,h_686,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_7323c6d185794c6784a6e6b7dd787310~mv2.png/v1/fit/w_583,h_686,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Die PH Gmünd ist bei der diesjährigen Expolingua Online Spring Edition dabei: <a href="https://www.expolingua.com/online_spring21/?fbclid=IwAR04ZAWVp2YIxhpjlHE3J9Wiq4gpeO772P417yraQHQ6wPkVXcro2YtE0TI" target="_blank" rel="noopener">https://www.expolingua.com/online_spring21/</a>. Miriam Zeilinger stellt am 27.3.2021 von 16:15 bis 16:45 Uhr den Master-Studiengang "Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität" und die vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Sprache und Kultur vor:</p>

<p>"Irgendwas mit Sprachen und Kultur: keine brotlose Kunst!</p>

<p>Lohnt sich ein Sprachenstudium? Was kann man damit machen außer Sprachunterricht oder Übersetzung? In dem Vortrag wird aufgezeigt, welche weiteren beruflichen Perspektiven sich für Sprach- und Kulturwissenschaftler ergeben. Es wird erläutert, wie man Qualifikationen wie interkulturelle Kompetenz und Mehrsprachigkeit gewinnbringend einsetzen kann, um eine geeignete Nische für sich zu finden."</p>

<p>Der Vortrag ist online und kostenlos.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Workshop "Narrative Interviews"]]></title><description><![CDATA[„Was zeichnet narrative Interviews aus?“, „Wie plant man erfolgreiche Befragungen?“ und „Wie lässt sich ein gelungener Gesprächseinstieg...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/workshop-narrative-interviews-1</link><guid isPermaLink="false">6058a74257cde300413942bf</guid><pubDate>Mon, 22 Mar 2021 14:46:15 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_8a8726383a574343a81ac236d84fdce4~mv2.png/v1/fit/w_1000,h_664,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p>„Was zeichnet narrative Interviews aus?“, „Wie plant man erfolgreiche Befragungen?“ und „Wie lässt sich ein gelungener Gesprächseinstieg gestalten?“. Diese und andere Fragen wurden zusammen mit Abiturient*innen der Agnes von Hohenstaufen Schule (AvH) in dem virtuellen Workshop „Narrative Interviews“ am 17.03.2021 diskutiert. Der Workshop wurde von Studierenden des Masterstudiengangs Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität sowie des Masterstudiengangs Interkulturalität und Integration konzipiert und durchgeführt. Die Veranstaltung ist Teil des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts „Als ich 17 war“. Im Rahmen des Projekts werden die Schüler*innen der AvH Senior*innen mit Migrationserfahrung zu deren Jugendzeit interviewen. Aus den Ergebnissen wird schließlich ein Projektfilm erstellt. </p>

<p>Zu Beginn des Workshops konnten die Schüler*innen ihre Assoziationen zum Thema Interviews in einem Brainstorming präsentieren. Die Begriffe zeigten, dass Interviews vor allem mit der Befragung berühmter Personen und Politiker*innen in Verbindung gebracht wurden. Darüber hinaus schilderten die Abiturient*innen aber auch erste Erfahrungen mit Interviews als Methode in Seminararbeiten. Nach einer Einführung in die theoretischen Grundlagen narrativer Interviews wendeten die Schüler*innen in einer Tandemarbeit das Erlernte an. Im Klassenzimmer wurden spannende Interviews zu Schule und Freizeit während der Corona-Pandemie sowie zu Urlauben und zum Leben im Alter von 18 Jahren geführt. Abschließend waren die Schüler*innen gefragt, mögliche Themenvorschläge für die kommenden intergenerativen Gespräche zu erarbeiten. Vorgeschlagen wurden Fragestellungen zum Schulalltag, zur Freizeitgestaltung und zum Familienleben, aber auch Themen wie politische Entwicklungen und Zukunftsvorstellungen im Jugendalter wurden eingebracht. Wichtig sei es, so die Referierenden, auf Seiten der Interviewenden stets professionell zu bleiben und ein Bewusstsein für heikle Themen und Fragestellungen zu entwickeln. </p>

<p>Der Workshop zeigte sich in seiner Kombination aus theoretischen und praktischen Anteilen besonders erfolgreich. Durch die engagierte Mitarbeit der Schüler*innen und die anschauliche Präsentation der Studierenden konnte ein wichtiger methodischer Grundstein für die kommenden Gespräche gelegt werden. Wir freuen uns schon jetzt darauf, die Geschichten unserer Projektteilnehmer*innen in den Interviews kennenzulernen. </p>

<p>Ein weiterer Workshop zum Thema „Medienarbeit“ findet am 24.03.2021 statt. Im Juni erfolgen dann die intergenerativen Gespräche zwischen Schüler*innen und Senior*innen.  </p><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_8a8726383a574343a81ac236d84fdce4~mv2.png/v1/fit/w_1000,h_664,al_c,q_80/file.png"  ></figure>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Workshop "Interkulturalität"]]></title><description><![CDATA[Am 10.03.2021 fanden Abiturient*innen der Agnes von Hohenstaufen Schule (AvH) und Studierende des Masterstudiengangs Interkulturalität...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/workshop-interkulturalität</link><guid isPermaLink="false">605324aa49a8c1006d2d3f87</guid><pubDate>Thu, 18 Mar 2021 10:44:54 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_ecb855309cf84318be497bc53c0aa972~mv2.png/v1/fit/w_1000,h_836,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p>Am 10.03.2021 fanden Abiturient*innen der Agnes von Hohenstaufen Schule (AvH) und Studierende des Masterstudiengangs Interkulturalität und Integration zu einem virtuellen, interkulturellen Workshop zusammen. Der von den Masterstudierenden konzipierte Workshop ist Teil des von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Begegnungsprojekts „Als ich 17 war“. Im Rahmen des Projekts werden Senior*innen mit internationaler Migrationserfahrung und Schüler*innen der AvH zusammengebracht, um sich über Erfahrungen in ihrer Jugend auszutauschen. Das Projekt wird durch Studierende des Masterstudiengangs Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität sowie des Masterstudiengangs Interkulturalität und Integration wissenschaftlich begleitet.</p>

<p>Ziel der Auftaktveranstaltung des Projekts war es, die Abiturient*innen für interkulturelle Situationen zu sensibilisieren. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde konnten die Schüler*innen in einem virtuell durchgeführten Brainstorming ihre Assoziationen zum Thema „Kultur“ mit den Studierenden teilen. Mit den von den Abiturient*innen genannten Begriffen wurde schnell die Vieldeutigkeit von „Kultur“ und das Vorwissen der Schüler*innen deutlich. Schlagwörter wie „Traditionen und Rituale“, „Migration“ und „Begegnungen“ wurden dabei von den Schüler*innen erläutert und von den Studierenden in den Gesamtkontext des Workshops eingeordnet. Anschließend führten die Masterstudierenden in die theoretischen Grundlagen von „Kultur“ ein und widmeten sich dem Thema „Interkulturalität“. Im Zuge dessen tauschten sich die Abiturient*innen mit den Referierenden über ihre bisherigen interkulturellen Erfahrungen aus. Dabei wurde von den Schüler*innen besonders die Notwendigkeit der Toleranz in interkulturellen Begegnungen hervorgehoben. Darauf aufbauend führten die Studierenden in das Thema Alltagsrassismus, Stereotype und Vorurteile ein und erörterten zusammen mit den Abiturient*innen eigene Diskriminierungserfahrungen. Abschließend betonten die Referierenden den Stellenwert von interkulturellen Kompetenzen für gelingende interkulturelle Kommunikation und diskutierten die Bedeutung von Kommunikationsstörungen. Der Workshop endete mit einem virtuellen Quiz, bei dem die Abiturient*innen ihr erworbenes Wissen spielerisch unter Beweis stellen konnten. </p>

<p>Die engagierte Mitarbeit der Schüler*innen und die spannend aufbereiteten Beiträge der Studierenden machte den Workshop zu einem vollen Erfolg. Die Abiturient*innen zeigten sich mit dem Workshop höchst zufrieden und auch die Masterstudierenden freuten sich über ihre gelungenen Beiträge. Das erlangte Wissen gilt es nun in den kommenden Begegnungen mit den Senior*innen anzuwenden. Aber auch außerhalb des Projektkontexts werden den Teilnehmenden die Workshopinhalte sicherlich zu Gute kommen. </p>

<p>Im Rahmen des Projekts sind zwei weitere Workshops zu Interviewführung und zu Medienarbeit vorgesehen. Im Mai und Juni finden dann die Gespräche mit den Senior*innen statt. Wir freuen uns schon jetzt auf die weitere produktive Zusammenarbeit. </p><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_ecb855309cf84318be497bc53c0aa972~mv2.png"></figure>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_17f8146f6d1b45d2aa0feac33d9a9bfd~mv2.png"></figure>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Als ich 17 war]]></title><description><![CDATA[Bild: belterz/iStock Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund für Begegnungsprojekt gesucht Wie erging es heutigen Seniorinnen...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/als-ich-17-war</link><guid isPermaLink="false">60127aac4d848d0017fbb50c</guid><pubDate>Thu, 04 Feb 2021 18:17:04 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_c73d2e12eeb24855ab3af0511f03f957~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_c73d2e12eeb24855ab3af0511f03f957~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Bild: belterz/iStock</p>

<p>Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund für Begegnungsprojekt gesucht</p>

<p>Wie erging es heutigen Seniorinnen und Senioren, die einst in jungen Jahren aus dem Ausland nach Schwäbisch Gmünd kamen? Das möchten Abiturientinnen und Abiturienten der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule Schwäbisch Gmünd und Studierende des Masterstudiengangs „Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität“ der Pä-dagogischen Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd im Begegnungsprojekt „Als ich 17 war“ herausfinden. Dafür suchen sie Seniorinnen und Senioren, die im Jugendalter aus dem Ausland nach Schwäbisch Gmünd gekommen sind und die gerne jungen Menschen von ihrer Jugend und ihrem Weg in die Stauferstadt erzählen möchten.</p>

<p>„Aus den Gesprächen entsteht dann ein Kurzfilm, den wir am Ende allen Beteiligten zeigen möchten“, erklärt Koordinatorin Miriam Zeilinger von der Gmünder PH. Die Gespräche werden im Mai und Juni voraussichtlich übers Internet geführt. Daher sollten die Seniorinnen und Senioren Zugang zu Skype, Zoom oder Microsoft Teams haben. „Falls es die Situation erlaubt, werden wir am Ende des Projekts im Juli ein kleines Abschlussfest mit allen Beteiligten durchführen“, verspricht Zeilinger. Das Projekt „Als ich 17 war“ wird im Rahmen des Programms „Werkstatt Vielfalt“ von der Robert Bosch Stiftung gefördert.</p>

<p>Interessierte melden sich bei Frau Miriam Zeilinger, Mitarbeiterin im Studiengang „Ger-manistik und Interkulturalität/Multilingualität“, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Telefonnummer 0176 304 536 96.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Studierender des Master Germanistik mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet]]></title><description><![CDATA[William Levi erhielt den diesjährigen „DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender“ der PH Schwäbisch Gmünd. Sehr...]]></description><link>http://germanistik-interkulturalitaet.de/post/studierender-des-master-germanistik-mit-dem-daad-preis-ausgezeichnet</link><guid isPermaLink="false">5fb7e6300b0f3e0017b81a15</guid><pubDate>Fri, 20 Nov 2020 15:55:25 GMT</pubDate><enclosure url="http://static.wixstatic.com/media/1c2188_a6ae8831d73c4c6b9c625970229be2a0~mv2.jpg/v1/fit/w_282,h_323,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Germanistik PH Gmünd</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1c2188_a6ae8831d73c4c6b9c625970229be2a0~mv2.jpg/v1/fit/w_282,h_323,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>William Levi erhielt den diesjährigen „DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender“ der PH Schwäbisch Gmünd.</p>

<p>Sehr gute Studienleistungen und überdurchschnittliches Engagement: Das zeichnet die Preisträger und Preisträgerinnen des „DAAD-Preises für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender“ aus. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt den Hochschulen den mit 1000 Euro dotierten Preis jährlich zur Verfügung, um auf die Bereicherung durch internationale Studierende für die deutsche Hochschullandschaft aufmerksam zu machen. Die Pädagogische Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd verlieh den Preis in diesem Jahr an William Levi, der im dritten Semester im Masterstudiengang „Germanistik und Interkulturalität / Multilingualität“ studiert.</p>
<p>
„Obwohl Herr Levi aufgrund der Covid-19-Pandemie in die USA zu seiner Familie zurückreiste, nahm er immer virtuell an den Lehrveranstaltungen teil. Für ihn hieß das, um 3 oder 4 Uhr Ortszeit am Computer zu sitzen. Dennoch war er stets bestens vorbereitet und er beteiligte sich engagiert an den Diskussionen“, sagt Prof. Dr. Daniel Rellstab, Studiengangsleiter des Masters, der William Levi für den Preis vorgeschlagen hatte. Darüber hinaus weise William Levi aber nicht nur hervorragende Noten auf, sagt Dr. Monika Becker, Leiterin des Akademischen Auslandsamts der PH. Er leiste an der PH Schwäbisch Gmünd wertvolle Integrationsarbeit für Austausch-Studierende und gehe dem Thema ‚kulturelle und sprachliche Vielfalt‘ auch wissenschaftlich auf den Grund: Momentan verfasst er seine Masterarbeit zur ‚Auswirkung von Auslandsaufenthalten auf die Identität von Studierenden‘.
Im Rahmen der Online-Preisverleihung mit den Studierenden des Studiengangs „Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität“ machte Dr. Monika Becker den Studierenden Mut, sich von der Pandemie nicht vom „Abenteuer Ausland“ abbringen zu lassen. Gleichzeitig betonte sie, dass auch in der aktuellen Situation Kontakte über Kulturgrenzen hinweg geknüpft werden könnten: „An der PH sind auch derzeit internationale Studierende, die sich über persönliche Kontakte, auch virtuell, freuen. Nutzen Sie diese kulturelle Vielfalt vor Ort, von der alle profitieren!“</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>